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Vom Sanitäter zum Betreuer für Menschen mit geistiger Behinderung Harry Ernst feiert 40-jähriges Dienstjubiläum Wurde während seines Wehrdienstes der Grundstein zu seiner Lebensaufgabe in Haina gelegt? Über die Ausbildung zum Sanitäter bei der Bundeswehr kam Harry Ernst, der seine berufliche Laufbahn eigentlich als Maurer begonnen hatte, zur Krankenpflege. 40 Jahre im Dienst der Einrichtungen des LWV in Haina, ließen aus dem Beruf eine Berufung werden. In privatem Rahmen würdigten jetzt der Betriebsleiter des Zentrums für Soziale Psychiatrie Haina, Jürgen Hammerschlag und der Pädagogische Leiter der Heilpädagogischen Einrichtung Haina, Werner Thielemann, die besonderen Leistungen für die Heilpädagogische Einrichtung und deren Bewohner und bedankten sich bei dem Jubilar für besonderes Engagement und treue Dienste. Seine berufliche Laufbahn begann Harry Ernst am 01.05.1968 als Lernpfleger im Dienst des damaligen Psychiatrischen Krankenhauses Haina. Nach bestandener Prüfung lernte er dann, wie viele andere Kollegen auch, die stationäre psychiatrischer Versorgung in ihrer ganzen Breite kennen. Mit Herauslösung der Heilpädagogischen Einrichtung aus dem Krankenhaus am 01.01.1989 zum eigenständigen Regiebetrieb wurde Herr Ernst dort als so genannter Angestellter in der Tätigkeit eines Erziehers tätig. Neben qualifizierter Pflege traten nun verstärkt heilpädagogische Förderprogramme in den Vordergrund. In der Heilpädagogischen Einrichtung arbeiten seither Berufsgruppen wie Erzieher und Heilerziehungspfleger mit Krankenpflegepersonal in Teams zusammen. Seit Januar dieses Jahres schließlich befindet sich Herr Ernst in der, so Pädagogischer Leiter Werner Thielemann, wohlverdienten Freiphase der Altersteilzeit. Harry Ernst hat sich im Zuge der Entwicklung der Heilpädagogischen Einrichtung hin zu einer pädagogisch ausgerichteten Behindertenbetreuung auf seine zugewandte und einfühlsame, aber auch zielgerichtete Art um die Lebensqualität der ihm anvertrauten Bewohner verdient gemacht. Im Kollegenkreis genoss er gerade wegen seines ausgeglichenen Wesens und seiner Verlässlichkeit ein hohes Maß an Respekt. Er drängte sich nie in den Vordergrund, übernahm aber Verantwortung gerade dort, wo es unangenehm werden könnte. So meldete er sich z. B. für den Dienst in der Außenwohngruppe Halgehausen, seinem in der Tat dann auch letzten langjährigen Einsatzort, als Personalknappheit herrschte. Er versah bis zum Ende seiner aktiven Mitarbeit die verantwortungsvolle Aufgabe des Sicherheitsbeauftragten der Heilpädagogischen Einrichtung. Viele Jahre noch im Kreis der Familie und viel Gesundheit wünschten ihm die Gratulanten im Rahmen der kleinen Feierstunde, zu der auch der stellvertretende Pädagogische Leiter Axel Goerlach, Betriebsratsvorsitzender Dieter Hansmann und Öffentlichkeitsreferentin Martina Caspari nach Bockendorf angereist waren. |
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Von links: Pädagogischer Leiter Werner Thielemann, stellvertretender Leiter Axel Goerlach, Betriebsratsvorsitzender Dieter Hansmann, Jubilar Harry Ernst und Betriebsleiter Jürgen Hammerschlag |
